Unsere Bundestagsabgeordnete Sarah Ryglewski besuchte Borgfeld und Oberneuland und war mit Derik Eicke (SPD Oberneuland) und Alexander Keil (SPD Borgfeld)  den ganzen Tag unterwegs.

Sie berichtet auf ihrer Homepage www.sarah-ryglewski.de von diesem Tag:

„Beim Stadtteiltag in Borgfeld und Oberneuland führte ich Gespräche in den Ortsämtern, Jugendeinrichtungen, der Tobias-Schule, der Bremer Heimstiftung, mit Engagierten vom „Runden Tisch Flüchtlinge“ in Borgfeld und dem Vorsitzenden des Imkervereins Bremen. Letzter Programmpunkt war die Mitgliederversammlung mit Ortsvereinen aus dem Bremer Nordosten.

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Im Ortsamt Oberneuland erläutert mir der ehrenamtliche Ortsamtsleiter Jens Knudtsen, dass der Stadtteil schon lange auf eine Ganztagsschule und Straßensanierungen warte, Kontaktpolizisten fehlen ebenfalls. Außerdem ist der Wunsch nach mehr Dezentralisierung da. Um das Stadtamt zu entlasten würde er gerne wieder einige Verwaltungsaufgaben im Ortsamt übernehmen. Sein Kollege Gernot Neumann-Mahlkau im benachbarten Ortsamt Borgfeld sieht das ähnlich: Gerade für Senioren wäre es eine Erleichterung, wenn sie ihren Ausweis im Stadtteil verlängern lassen könnten und nicht in die City fahren müssten. Durch notgedrungenes Pendeln in Richtung Innenstadt ergebe sich nämlich ein weiteres Problem: Staus auf der Hauptverkehrsader in Richtung Borgfeld, ergänzte der Beiratssprecher Karl-Heinz Bramsiepe. Familien mit Kindern gibt es im Stadtteil viele, was dagegen fehlt sind Kita-Plätze im U3-Bereich.

runder_tischIm „Runden Tisch Flüchtlinge“ in Borgfeld wünschen sich die Ehrenamtlichen eine hauptamtliche Stelle für die Flüchtlingskoordination. Ich begrüße das Engagement sehr und sehe die Notwendigkeit für feste Strukturen. Auch wenn zurzeit weniger Menschen zu uns kommen wäre es kurzsichtig, Hilfestrukturen nicht weiter zu erhalten. Fluchtursachen haben sich nicht aufgelöst, es ist nur eine Frage der Zeit, bis erneut Menschen Zuflucht in unserem Land und in Bremen suchen werden.
Bisher stemmten in Borgfeld Lea Böhme, Katharina Mild und weitere Helfer die Integrationsaufgaben. Sie organisierten Sprachkurse, eine Praktikumsbörse, ein internationales Café und brachten Freiwillige, Einrichtungen und die unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten zusammen. Die Ehrenamtlichen wünschen sich eine feste Perspektive, um das Netzwerk weiter ausbauen zu können.

borgfeld_bremer_heimstiftungIn der Bremer Heimstiftung führt mich die Leiterin Ute Büge durch das Stiftungsdorf. Mir gefällt das Miteinander der Generationen: Senioren, Kinder und Studenten leben auf dem Areal und profitieren von den Angeboten.
Das Freizi Borgfeld ist Anlaufpunkt für immer jüngere Kinder. Durch das Ganztagsschulsystem drücken die Teenager bis weit in den Nachmittag die Schulbank, deshalb ist die Stammkundschaft zwischen acht und dreizehn Jahren jung, die an vier Nachmittagen zu dem vierköpfigen Team um Leiterin Claudia Ribken kommt. Positiv ist, dass das Quartett schon seit vielen Jahren Kontinuität bietet, das soll möglichst noch viele Jahre so bleiben.

Eine lebhafte Diskussion zur Situation der SPD mit den Mitgliedern der Ortsvereine Borgfeld, Horn-Achterdiek, Horn-Lehesterdeich und Oberneuland rundete den Stadtteiltag ab.“resized_P1010014


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