Glaubensreform und Politik – was würde Luther heute wählen?

 

„Wichtiger, als die Antwort auf diese Frage ist, was wir daraus machen“, so Jens Böhrnsen, Botschafter für das Reformationsjubiläum und weiter: „Man braucht eine Orientierung, einen Kompass für das Leben, aber auch für die Politik.“ Im Namen des SPD-Unterbezirks Bremen Stadt und des Arbeitskreises Christinnen und Christen lud Catharina Hanke am Mittwochabend zur Podiumsdiskussion im Jubiläumsjahr der Reformation in das Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Horn ein.

 

Freundlich unterstützt wurde der Abend von den drei SPD Ortsvereinen im Nordosten: Horn-Lehesterdeich, Borgfeld und Oberneuland.

 

Das Podium war hochkarätig besetzt: Jens Böhrnsen, Botschafter für das Reformationsjubiläum, Monsignore Reinhard Molitor, Kolping-Diözesanpräses und Domkapitular, sowie Heike Wegener, Pastorin der Evangelischen Kirchengemeinde Horn. Für eine besondere musikalische Untermalung sorgte Johannes Dehning am Flügel mit Musikstücken von Mozart und Bach.

 

Ganz im Sinne des Veranstaltungstitels wurden die Fragen erörtert, die sich mit den Auswirkungen der Reformation auf unsere Zeit beschäftigen. Für Jens Böhrnsen sind die Gesichtspunkte: Menschenrechte, Menschenwürde, Aufklärung und Gewissens- entscheidungen maßgeblich auf Luthers Reformation zurückzuführen. „Besonders Freiheit, aber Freiheit mit Verantwortung und die Überzeugung, dass alle Menschen gleich sind, haben ihren Ursprung in der Reformation“, so Jens Böhrnsen und weiter: „Deshalb ist die Reformationsbewegung viel mehr als ein historisches Ereignis.“ Für Pastorin Heike Wegener war Luther ein sehr enger Mensch, der von extrem vielen Ängsten geprägt war. Wie konnte er seine Angst überwinden? „Er hat in der Bibel die Überzeugung entdeckt und das Bewusstsein Gott liebt mich!“, so die Pastorin. Besonders wichtig ist ihr auch, dass Luther-Jahr nicht ausgrenzend wirkt und es ökumenisch begangen wird. „Luther hat auch die katholische Kirche verändert und die römische Prägung stark beeinflusst“, so Monsignore Molitor und weiter: „wir beschäftigen uns sehr stark damit, da der Blick auf Luther auch seitens der katholischen Kirche ein anderer ist.“ Molitor: „Wir müssen Luther mitfeiern und sind froh, dass der Ökumenische Schulterschluss gelungen ist.“ Alle drei auf dem Podium waren sich einig, dass Luther nicht nur ein theologisch geprägter Mensch war, sondern auch, bei aller Raubeinigkeit, extrem einfühlsam, poesievoll und musikalisch. „Darüber hinaus halte ich ihn für einen begnadeten Politiker, auch wenn er das eigentlich nicht wollte“, so Jens Böhrnsen, „und Toleranz ein Fremdwort für ihn war“. Ein wichtiger Punkt für die Kirche heute, ist für Heike Wegener, die Feststellung, dass Kirche keine festgesetzte Größe in unserer Zeit ist. Die Kirche muss sich immer wieder reformieren und Luther hat aufgezeigt, dass Kirche immer auf dem Weg ist. Auch Monsignore Molitor blickt mit einer gewissen Dankbarkeit auf das Leben Luthers: „Er hat uns weh und gut getan – Er ist vom Ketzer zum Zeugen des Glaubens geworden“. Die abschließende Frage aus dem Publikum, ob Luther uns auf die großen Fragen, wie soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und Flüchtlingsströme eine Antwort geben kann, hat Jens Böhrnsen mit einem Zitat von Willy Brandt beantwortet: „Jede Zeit braucht ihre eigenen Antworten. Luther hat dort sicherlich keine, aber wir können aus den ethischen Prinzipien viel lernen.“

Am gestrigen Samstag, fanden sich Mitglieder der Ortsvereine Horn-Lehesterdeich, Horn-Achterdiek, Borgfeld und Oberneuland bei mir Alexander Keil (1. Vorsitzender OV-Borgfeld) ein und haben geschrubbt, gespachtelt, abgekratzt, gekleistert und geklebt.

Ca. 110 Plakatständer wurden von alten Plakaten befreit, aufbereitet und mit neuen Wahlplakaten für die Bundestagswahl 2017 versehen.

Bei strahlendem Sonnenschein, netten Gesprächen, Bratwurst, dem ein oder anderen Bierchen oder Wasser ging die Arbeit gemeinsam flott und lustig von der Hand.

 

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer!

 
Wo drückt die Bremer die Schuh? Das wollen die SPD-Ortsvereine Horn-Lehesterdeich, Oberneuland und Borgfeld regelmäßig wissen.
Drei Bremer SPD-Ortsvereine rücken zusammen: Horn-Lehesterdeich, Oberneuland und Borgfeld gehen nicht nur Probleme zusammen an. Sie sind auch mit zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen in der Öffentlichkeit präsent. Das entlastet die Mitglieder und erhöht die Schlagkraft.

Die Fahrzeiten der Buslinie 31 sollten verlängert werden. Gleich darunter ist etwas  von Verkehrsberuhigung zu lesen. Es sind die Wünsche, Ideen und Sorgen der Menschen im Stadtteil, die auf kleinen gelben Zetteln im Wind flattern. Anwohner haben sie beim Borgfelder Sommerfest an den „roten Schuh“ gepinnt. Dort können die Menschen aufschreiben, wo sie der Schuh drückt – sozusagen im wahrsten Sinne des Wortes.

Das Ohr an den Wünschen des Volks

Seit dem Jahr 2008 schon haben die beiden Ortsvereine Horn-Lehesterdeich und Oberneuland auf diese Weise ihre Ohren nah am Volk. Seit dem vergangenen Jahr ist auch der Ortsverein Borgfeld dabei. Der inzwischen bekannte „rote Schuh“ und das zugehörige Label „SPD im Bremer Nordosten“ sind der Ausdruck eines neuen Weges innerhalb der Unterweser-SPD: Die drei Ortsvereine sind organisatorisch eigenständig,  arbeiten aber eng zusammen. Aktionen, Veranstaltungen, Diskussionen mit Politikern aus Bund und Land bis hin zu gemeinsamen Mitgliederversammlungen stellen die Mitglieder gemeinsam auf die Beine.

„Wir möchten Leute gewinnen“, umschreibt Derik Eicke, Vorsitzender des Ortsvereins Oberneuland, einen der Gründe für die enge Zusammenarbeit. Seine Vorsitzenden-Kollegen Thomas Hanke aus Horn-Lehesterdeich und Alexander Keil aus Borgfeld nicken zustimmend. „Unser Ziel ist, dass die SPD in unseren Stadtteilen sichtbarer und ansprechbarer wird“, ergänzt Hanke. Dafür sei der „rote Schuh“ ideal. Anhand der gelben Zettel zeige sich, dass es viele gleiche Sorgen und Wünsche in den Ortsteilen, Stadtteilen und den Quartieren gebe.

Den Menschen ist egal, welcher OV zuständig ist

Hinzu kommt die Außenwirkung: Die Bürger sehen nur, dass sich die SPD ihrer Anliegen annehme, wissen die Ortsvereinsvorsitzenden. Welcher Ortsverein es ist, interessiert sie nicht. Kein Wunder also, dass sich der Begriff „SPD im Bremer Nordosten“ langsam aber sicher verselbstständigt. Die Hauptsache sei für die Menschen, dass über die Themen vom „roten Schuh“ im Stadtteilbeirat oder später sogar in der Bremer Stadtbürgerschaft diskutiert werde, erklären die drei Ortsvereinschefs.

Wer Ansprechpartner für die Bevölkerung sein möchte, muss zudem viel Zeit investieren. Die Vielfalt der Aufgaben vom kleinen Infostand bis zur Organisation einer Diskussionsveranstaltung lässt sich indes kaum noch von einem Ortsverein alleine bewältigen. Mit ihrer engen Zusammenarbeit im Nordosten werden somit die eigenen Mitglieder entlastet.

Eicke rechnet vor: „Allein von Mai bis August bieten wir in diesem Jahr 14 Termine an.“ Dazu gehörten etwa drei bis vier größere Veranstaltungen mit dem Titel „SPD-Bürgerdialog im Nordosten“. Sein Borfelder OV-Kollege Alexander Keil weiß: „Es reicht nicht zwei oder dreimal im Jahr einen Infostand aufzubauen.“

Mehr Vielfalt durch die enge Zusammenarbeit

Wo und wann die SPD-Leute zum Gespräch beziehungsweise mit dem „roten Schuh“ anzutreffen sind, erfahren die Menschen im jeweiligen Einzugsgebiet der Ortsvereine durch einen Flyer. Sie werden durch Straßenverteilungsaktionen unter die Leute gebracht. Die Vorderseite und der obere Teil des kleinen Informationsblattes sind gleich. Nur die Ansprechpartner werden ausgetauscht. Damit zeigen die Genossen aus Oberneuland, Horn-Lehesterdeich und Borgfeld, dass sie innerhalb der Partei noch immer drei selbstständige Ortsvereine sind. Eine Fusion streben sie nicht an. Natürlich sind die Termine auch auf den jeweiligen Internetseiten zu finden.

Anfängliche Vorbehalte gegen das Zusammenrücken werden nach Auskunft von Eicke, Keil und Hanke langsam weniger. Selbst die älteren Genossen fänden daran langsam gefallen, weil sie die Mitglieder aus den anderen Ortsvereinen viel öfter sehen würden. Quer durch alle Altersgruppen reife die Erkenntnis, dass es durch die enge Zusammenarbeit mehr Vielfalt gibt – zum Beispiel durch die gemeinsamen Mitgliederversammlungen, die ebenfalls zum Konzept gehören. Eher nebenbei weisen die drei Ortsvereinsvorsitzenden darauf hin, dass sie gemeinsam bei den Landesparteitagen mehr Gewicht hätten. Keil glaubt zudem: „Wir können dem Mitgliederschwund entgegensteuern.“

 

Auf dem diesjährigen Borgfelder Dorffest gab es zum ersten Mal einen Gemeinschaftsstand der SPD Ortsvereine Borgfeld, Horn-Lehesterdeich und Oberneuland.

Am Samstag haben wir gemeinsam den Stand aufgebaut und ab 15:00 die ersten Slushy Portionen in SPD-Rot verkauft. Der „Rote Schuh“ war natürlich auch präsent.

Der Sonntag hat dann alle unsere Erwartungen übertroffen, rund um die Uhr einen gut besuchten Infostand, dutzende von Gesprächen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern geführt, sowie hunderte von Slushi Ice Portionen für einen familienfreundlichen Preis verkauft.

Am Nachmittag habe ich unsere Bundestagsabgeordnete Sarah Ryglewski in Empfang genommen und gemeinsam  mit Ihr einen Rundgang durch den Ortskern gemacht. Dabei haben wir den neuen Hofladen von Heike Klatte besucht, sowie uns mit  Borgfelder Geschäftsleuten in ihren Läden bzw.  Ständen unterhalten.

 

Am Ende des Tages haben wir einen Erlös von 300.—Euro erzielt, der dem Kaisenstift | Ein Ort zum Leben für Kinder mit Behinderung

gespendet wird.

Vielen Dank an alle Besucherinnen und Besucher des BorgfelderSommerfestes und an Tom und Derik!

 

Der Ortsverein hatte heute auf seiner turnusmäßigen Sitzung Im Dorfkrug in Borgfeld die Bundestagsabgeordnete Sarah Ryglewski zu Besuch.

Sarah hat große Teile des SPD-Wahlprogrammes zur Bundestagswahl vorgestellt. Die SPD kann soziale Gerechtigkeit!

  • Mit uns gibt es keine Anhebung des Rentenalters!
  • Sicherheit ist eine Gerechtigkeitsfrage. Denn nur reiche Menschen können sich einen armen Staat leisten.
  • Wir müssen in unser Land, in unsere Kinder in unsere Zukunft investieren – nicht in Waffen

Weiters Thema war das vom Runden Tisch in Borgfeld initiierte multifunktionale Bauprojekt. (siehe pdf unten)

Der SPD-Ortsverein Borgfeld unterstützt dieses Projekt einstimmig.

Aufruf: Multifunktionales Bauprojekt

Haben uns bei REWE in Borgfeld wieder den Bürgerinnen und Bürgern gestellt  und gute und interessante Gespräche geführt.

Vielen Dank dafür.

Die Bremer SPD hat in den letzten 2 Jahren viel erreicht und schaut aber auch nach vorne. Was wir erreicht haben und noch umsetzen wollen , finden Sie auch in dem Flyer beschrieben,  der über  den link unten heruntergeladen werden kann.

 

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Ganzer Kraft für Bremen

Bienen in Bedrängnis

Unterstützung für Initiative zweier SPD-Ortsvereine

Imker August Wilhelm Schinkel

Oberneuland/Borgfeld. „Honigbienen geht es in der Stadt mittlerweile besser als auf dem Lande“ sagt August-Wilhelm Schinkel, erster Vorsitzender des Imkervereins Bremen von 1875. Denn auf dem Lande setzen den Bienen Monokulturen und Insektenvernichtungs- wie auch Unkrautmittel zu. Die Stadt mit ihren Gärten, Parks und Grünanlagen kann hingegen den Bienen oft mehr Blütennahrung bieten – in Form von Nektar und Pollen.

Doch die Stadt Bremen könnte viel mehr für Honigbienen tun, und Imker könnten in ihrer verdienstvollen Tätigkeit weit besser unterstützt werden. Das sehen nicht nur Imker. Die SPD-Ortsvereine Oberneuland und Borgfeld schlagen konkrete Unterstützung für Bienen wie auch für die Imker vor. Auf dem Landesparteitag in der vergangenen Woche hatten sie einen entsprechenden Antrag eingebracht, der wie berichtet gegen den Widerstand des Landesvorstands von den Delegierten des Parteitags beschlossen wurde und nun in die Bürgerschaft und auch in den Bundestag eingebracht werden soll.

Der Mensch profitiert von der Emsigkeit der Bienen nicht nur durch den Honig, sondern indirekt auch von der immensen Bestäubungsarbeit, die Bienen leisten: Ohne sie würden zahlreiche Kultur- wie auch Wildpflanzen in der freien Natur nicht befruchtet werden.

Eine Forderung des Antrags zielt auf ein ausreichendes Nahrungsangebot an geeigneten Blüten von Frühling bis Herbst. Dazu sollten in öffentlichen Bereichen wie Parks oder Grünanlagen sogenannte „Trachtbänder“ entstehen: Sie stellen den Bienen über drei Jahreszeiten geeignete Blüten zur Verfügung. „Das wäre eine wunderbare Sache“, stimmt Schinkel vom Imkerverein dem SPD-Vorschlag zu. Doch bereits im frühen Frühjahr wird dieses lange, bunte Band an Blüten oft verkürzt: So schneidet der Umweltbetrieb zum Beispiel immer noch Weiden mitten in der Blütezeit, wenn die Gehölze nach dem Winter den Honigbienen wichtige Nahrung bieten.

Derzeit sind viele Bienenvölker von der Varroamilbe bedroht, außerdem kündigt sich eine neue Gefahr aus Afrika an: Der Kleine Beutenkäfer, glänzend schwarz und nur einen halben Zentimeter lang, hat bereits Nordamerika und die Toskana erreicht. Seine Larven fressen Gänge durch die Waben und vernichten die Brut – sie können ein Bienenvolk in kürzester Zeit vernichten. „Besonders über den Containerumschlag könnten diese Käfer leicht auch nach Bremen gelangen“, fürchtet August-Wilhelm Schinkel. Im beschossenen Antrag heißt es deshalb, dass an den bremischen Häfen und dem Flughafen ein Frühwarnsystem eingerichtet werden soll: Dort sollen präparierte Bienenstöcke stehen, die einen Befall frühzeitig sichtbar machen.

Doch nicht nur den Bienen, sondern auch den Imkern soll geholfen werden: „Häufig erhalten Imker Anrufe von Polizei und Feuerwehr, die ihnen Hornissen- oder Wespennester in Haus oder Garten melden“, sagt Schinkel. „Und Imker übernehmen dann in ehrenamtlicher Arbeit das mühselige Geschäft, die Insekten einzusaugen und sie mit speziellen Kästen umzusiedeln.“ Weiterhin nimmt die Beratung der Bevölkerung zum Thema Wespen und Hornissen viel Zeit der Imker in Anspruch. „Das ist eigentlich eine staatliche Aufgabe“, meint Schinkel, der die Forderung der SPD nach einer Haftpflicht- und Unfallversicherung sowie eine pauschale Aufwandsentschädigung für Imker unterstützt.

In Deutschland stammen 96 Prozent des Honigs von Hobby-Imkern, doch ein Bio-Siegel tragen meist nur Honigprodukte, die aus Großfirmen stammen, die mehr als 30 Völker halten. Hobbyimker mit kleinen Völkern können sich dieses kostspielige Siegel, das mit zertifiziertem ökologischem Anbau verbunden ist, in der Regel nicht leisten. Dieser Tatbestand führt zu einer Wettbewerbsverzerrung. Die beiden Ortsvereine und nun auch die Landes-SPD fordern deshalb ein regionales Label, das die Qualität des Honigs von Hobby-Imkern zum Ausdruck bringt.

Bienen sind heute in Bedrängnis, doch sie sind nur ein winziger Teil eines artenreichen Spektrums an Blütenbesuchern, die in letzter Zeit dramatisch zurückgehen. Nach Untersuchungen des Entomologischen Vereins Krefeld an 88 Standorten in Nordrhein-Westfalen ging die Insekten-Biomasse von 1989 bis 2014 um bis zu 80 Prozent zurück – und davon waren vor allem Schmetterlinge, Schwebfliegen und Bienen betroffen – ein alarmierender Verlust, der für die Vielfalt der Natur fatale Folgen hat. Es gilt als ziemlich sicher, dass die intensive Landwirtschaft mit dem Einsatz neuer Gifte wie den Neonicotinoiden erheblich dazu beiträgt. August-Wilhelm Schinkel spricht aus eigener Erfahrung: „Früher musste man die Windschutzscheibe am Auto nach längerer Fahrt von Insekten befreien. Heute bleibt sie sauber, weil Insekten dramatisch zurückgegangen sind.“

 Stadtteil-Kurier Nordost – 08.05.2017